Schlafzimmer-Refresh für den Sommer: Leinen, helle Farben, weniger ist mehr

Helles minimalistisches Schlafzimmer mit Leinenbettwäsche und Leinenvorhängen

Mein Schlafzimmer war im Winter so ein dunkler Kokon mit dicken Decken, schweren Vorhängen und gefühlt drei Kissen zu viel. Schön kuschelig, aber irgendwann hatte ich es satt. Letzte Woche bei den ersten richtig warmen Tagen habe ich morgens das Fenster aufgemacht, gemerkt wie der Raum sofort anders wirkt, und beschlossen: jetzt wird umgestellt.

Kein großer Umzug, kein neuer Schrank. Einfach ein paar Sachen weglassen, andere austauschen, und schon fühlt sich das Zimmer wie ein neuer Raum an. Hier ist was ich gemacht habe.

Bettwäsche raus, Leinen rein

Der größte Schritt war die Bettwäsche. Die schwere Baumwolle mit dem Winterprint kam runter, dafür ein heller Leinenbezug in einem ganz weichen Weiß. Leinen klingt erstmal nach viel Pflege, ist aber tatsächlich der bequemste Stoff für warme Nächte. Es atmet, knittert nett (statt unordentlich), und nach dem ersten Waschen wird es immer weicher.

Dazu nur noch zwei Kissen statt der üblichen vier. Auch hier in Leinen, in einem ganz blassen Beige. Und eine dünne Sommerdecke, gefaltet am Fußende. Das war’s. Vorher hatte ich gefühlt einen Berg auf dem Bett, jetzt sieht es morgens ruhig aus, und ich brauche zwei Sekunden zum Aufschütteln statt fünf Minuten.

Farben runterdimmen

Im Winter hatte ich überall dunkelblaue und tiefgrüne Akzente. Sieht im Januar warm aus, im Mai aber irgendwie schwer. Ich habe sie eingepackt und stattdessen helle Stoffe rausgeholt: ein cremefarbener Teppich am Bett, eine leichte Beigedecke über dem Stuhl in der Ecke, ein paar Kissen in Soft Sage. Die Wand bleibt weiß, der Boden hellholzig wie immer.

Das klingt minimal, macht aber den größten Unterschied. Sobald die Sonne morgens reinkommt, wird der ganze Raum hell, weil nichts mehr Licht schluckt. Ich wache anders auf. Klingt übertrieben, ist aber so.

Nachttisch mit Bücherstapel, Vase mit Pampasgras und einer Tasse

Weniger Deko, mehr Luft

Auf dem Nachttisch standen Kerzen, drei Bücher, eine Lotion, ein Wecker, eine kleine Schale für Schmuck und ein Glas Wasser. Jetzt: ein Buch (das ich gerade lese), das Wasserglas, eine kleine Vase mit ein paar Stielen getrocknetem Pampasgras. Sonst nichts. Die anderen Sachen sind in der Schublade darunter, falls ich sie brauche.

Auch auf der Kommode habe ich abgeräumt. Statt zehn kleiner Dinge stehen jetzt eine größere Keramikvase und eine Lampe drauf. Mehr nicht. Und ehrlich, ich vermisse keinen einzigen der weggeräumten Gegenstände.

Vorhänge tauschen

Der vielleicht unterschätzteste Trick. Die schweren Winter-Vorhänge habe ich gegen dünne, helle Leinenvorhänge getauscht. Sie filtern das Licht, statt es zu blocken. Morgens wird der Raum sanft hell, statt im Halbdunkel zu liegen bis ich aktiv die Rollos hochziehe. Abends ziehe ich sie zu, sie schweben dann leicht in der Brise vom offenen Fenster, und das ist ehrlich gesagt eine meiner liebsten Sommerszenen im Haus.

Das Licht am Abend

Ich habe die Deckenlampe abends praktisch aus dem Spiel genommen. Stattdessen brennen jetzt zwei kleine Tischlampen mit warmem Licht, eine am Bett, eine auf der Kommode. Der ganze Raum bekommt dadurch abends so eine gedimmte Hotelzimmer-Stimmung. Mein Schlaf ist seitdem besser, oder ich bilde es mir ein. Egal, ich behalte es.

Die kleinen Sachen die ich noch geändert habe

Ein paar Kleinigkeiten haben den Raum auch noch verbessert, kosten aber im Grunde nichts. Ich habe die Schranktüren abgewischt, weil im Winter eine Schicht Staub draufkam die mir vorher gar nicht aufgefallen war. Die Spiegel oberhalb der Kommode genauso. Und unter dem Bett habe ich tatsächlich auch mal gesaugt, was lange überfällig war. Klingt unspektakulär, aber das Zimmer wirkt sofort frischer.

Auf der Fensterbank habe ich eine kleine Topfpflanze platziert, eine ganz unspektakuläre Sukkulente in einem schlichten weißen Topf. Sie braucht kaum Wasser, sieht aber den ganzen Sommer über gut aus. Früher hatte ich da getrocknete Hortensien stehen, die wirkten im Mai dann plötzlich sehr nach Herbst.

Was übrig bleibt

Das Schönste an dem Refresh: er hat keinen Cent gekostet. Die Leinenbettwäsche hatte ich schon, die hellen Kissen lagen im Schrank, der Teppich ist aus dem Wohnzimmer umgezogen. Alles was ich gemacht habe ist: weniger. Weniger Stoff, weniger Farben, weniger Deko, weniger Licht.

Und morgens, wenn die Sonne durch die dünnen Leinenvorhänge fällt, denke ich jedes Mal kurz: warum habe ich das nicht schon im März gemacht?

Ein paar Sachen die ich nicht gemacht habe

Ich habe überlegt die Wand zu streichen, aber gelassen. Weiß ist weiß, das funktioniert. Neue Lampen wollte ich auch erst kaufen, dann habe ich aber gemerkt, dass die zwei alten von der Kommode und vom Beistelltisch im Wohnzimmer perfekt passen wenn man sie umzieht. Einfach Standortwechsel, fertig. Auch keine neuen Bilder an die Wand. Im Schlafzimmer braucht nicht jede Fläche dekoriert zu sein.

Was ich überlege für nächste Saison: vielleicht ein anderes Bett. Aber ehrlich, das jetzige tut es. Erstmal schauen wie sich der Sommer anfühlt mit dem leichten Refresh, dann sehe ich weiter. Vielleicht sind dann alle Pläne vom Tisch weil mir das so gut gefällt wie es jetzt ist.

Mein Sommer-Outfit-Plan 2026: 5 Teile die zu allem passen

Flat-Lay mit Leinenshirt, Jeans, Sneakern, Strohtasche und Sonnenbrille

Ich liebe diesen Punkt im Jahr, wenn die ersten richtig warmen Tage kommen und mein Kleiderschrank gefühlt komplett neu sortiert gehört. Letzte Woche habe ich genau das gemacht: alles raus, alles auf das Bett, und dann der ehrliche Blick. Was trage ich wirklich? Und was hängt da nur, weil ich es vor drei Jahren mal toll fand?

Am Ende sind fünf Teile übrig geblieben, die ich diesen Sommer einfach dauernd anhabe. Nicht weil sie super besonders sind, sondern genau weil sie es nicht sind. Sie passen zueinander, sie passen zu allem anderen, und sie funktionieren morgens um sieben genauso wie abends im Garten.

1. Die weiße Leinenbluse

Das ist mein absoluter Liebling diese Saison. Locker geschnitten, ein paar Knöpfe vorne offen, Ärmel halb hochgekrempelt. Drüber eine kleine Goldkette, fertig. Ich trage sie über Jeans, über dem Bikini am Strand, zu langen Röcken, sogar als Strandtuch-Ersatz wenn das Wetter umschlägt. Leinen knittert, klar, aber das gehört irgendwie dazu. Bügeln spare ich mir, das macht es nur kürzer haltbar.

2. Die hellblaue Straight-Leg-Jeans

Skinny Jeans habe ich aussortiert. Ehrlich, ich verstehe nicht mehr warum ich die jahrelang getragen habe. Stattdessen jetzt eine helle, leicht ausgewaschene Jeans mit geradem Bein, knöchelhoch. Schlicht. Und sie macht alles drumherum erwachsener, ohne dass man das bewusst wahrnimmt. Mit Sneakern morgens, mit Sandalen abends, mit der Leinenbluse von oben sowieso.

3. Das einfache cremefarbene Shirt

Klingt langweilig, ist aber das am meisten getragene Teil in meinem Schrank. Etwas dickerer Baumwoll-Jersey, weicher Ausschnitt, leicht boxy. Funktioniert solo, funktioniert unter der Leinenbluse, funktioniert unter einem hellen Blazer wenn es kühler wird. Ich habe es jetzt in drei Farben (creme, beige, soft sage), aber das creme ist immer das erste, das in die Wäsche wandert.

Stapel aus Leinenbluse, Hose und Streifenshirt auf einer Holzbank

4. Weiße Leder-Sneaker

Wirklich weiße. Nicht off-white, nicht beige, nicht mit irgendwelchen Logos drauf. Eine schlichte Form, flache Sohle. Ich habe lange Sandalen probiert, aber im Alltag bin ich einfach viel zu viel unterwegs. Sneaker passen zu Kleidern, zu Röcken, zur Jeans, zu kurzen Hosen. Einmal die Woche kurz mit einem feuchten Tuch sauber wischen, dann sehen sie auch im August noch okay aus.

5. Die Strohtasche

Geflochten, mittelgroß, mit langen Henkeln zum Überschultern. Das ist mein Sommerersatz für jede Handtasche. Sie sieht in jedem Outfit nach Urlaub aus, auch wenn ich nur kurz zum Bäcker laufe. Innen ein kleines Stofftäschchen für Schlüssel und Karten, sonst nichts. Im Winter wandert sie in den Schrank, jedes Jahr im April hole ich sie wieder raus und freue mich.

Wie ich zu der Liste gekommen bin

Ich habe vorher wirklich versucht es ehrlich zu machen. Jedes Teil in die Hand genommen und mich gefragt: Wann habe ich das zuletzt getragen? Und wenn die Antwort war „letzten Sommer eventuell, aber sicher bin ich nicht“, dann ist es runter vom Stapel. Was übrig blieb waren die Teile, zu denen ich gar nicht erst nachdenken muss. Die ich automatisch greife wenn ich kurz vor der Türe stehe und merke, ich habe noch zehn Minuten und eigentlich nichts an.

Was mir bei dem ganzen Sortieren noch aufgefallen ist: alles in der Liste hat eine ruhige Farbe. Creme, Hellblau, ein bisschen Beige, viel Weiß. Keine großen Muster, keine Logos, kein Print. Das war kein Plan, das ist einfach so passiert. Aber genau deswegen funktionieren die Teile auch alle miteinander. Es gibt keinen Stress beim Kombinieren.

Was diese Liste so leicht macht

Wenn ich morgens vor dem Schrank stehe, denke ich gar nicht mehr nach. Die fünf Teile kombinieren sich quasi von selbst. Dazu zwei Sommerkleider für warme Tage, ein leichter Cardigan für die Abende, und das ist tatsächlich alles was ich brauche. Den Rest des Schranks habe ich erstmal in eine Kiste gepackt und in den Keller gestellt. Wenn ich in vier Wochen merke, dass ich was vermisse, hole ich es wieder hoch. Bisher? Nichts.

Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Mode für mich gerade: weniger Auswahl, dafür Sachen die wirklich passen. Und ja, die Strohtasche bleibt sowieso.

Ein paar kleine Beobachtungen nebenbei

Was sich seitdem ändert: ich denke morgens nicht mehr darüber nach was ich anziehen soll. Es gibt einfach nur noch wenige Kombinationen, alle gut. Mein Kopf ist um sieben Uhr morgens noch nicht bereit für komplexe Entscheidungen, und der Schrank weiß das jetzt.

Ich habe auch gemerkt, dass ich weniger waschen muss. Wenn man nur fünf gut sitzende Sachen rotiert, weiß man genau wann was wieder ran muss, und plant das halt entsprechend. Früher hatte ich immer „ach das trag ich heute“ und am Wochenende einen Berg, der nicht in die Maschine passte. Heute landet alles geordnet im Korb und Sonntagmorgen ist alles wieder bereit.

Und ein letzter Punkt: ich gebe deutlich weniger Geld aus. Nicht weil ich vorhabe zu sparen, sondern weil ich beim Bummeln gar nicht mehr das Gefühl habe, „ich brauche noch was“. Ich habe ja schon das was funktioniert. Wenn doch mal was kaputtgeht, weiß ich genau was nachgekauft werden muss, und genau das hole ich dann. Punkt.

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Mein täglicher Begleiter: Die Glättbürste

Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, sind meine Haare nicht gerade ein Traum, was das Frisieren betrifft. Meine störrische Naturkrause wiedersetzt sich hartnäckig allen Versuchen, sie zu bändigen. Bei Aufträgen gehen die Stylisten häufig sehr rabiat zur Sache, was dann zwar den gewünschten Erfolg bringt, meine Haare aber auf Dauer stark belastet und es brüchig und trocken werden lässt. Da ich aber natürlich trotzdem, auch im Alltag, nicht immer gleich herumlaufen möchte, habe ich nach etwas gesucht, das mir hilft, meine Haare endlich in die von mir gewünschte Frisur zu zwingen. Und siehe da, ich bin fündig geworden: Das Glättbürsten Zaubergerät und sie hat mich so überzeugt, dass ich sie seitdem immer dabei habe. Sogar zu Shootings nehme ich sie inzwischen mit und die Stylisten lieben es, meine Haare damit zu frisieren.

Glätteisen kenne ich – aber was ist der Vorteil einer Glättbürste?

Fast jede Frau, die ich kenne, hat ein Glätteisen zu Hause. Allerdings benutzen es die wenigsten, da sie Angst davor haben, ihr Haar damit auf Dauer zu schädigen. Wenn es euch auch so geht, oder ihr mit einem Glätteisen tatsächlich schon schlechte Erfahrungen gemacht habt, ist die Glättbürste für euch bestimmt die Lösung. Ihre Vorteile sind:

  • Statt Föhn und Glätteisen benötigt man nur ein Gerät
  • Kinderleicht zu bedienen
  • Dank Akku-Betrieb überall einsetzbar
  • Haar muss vor Benutzung nicht vollständig trocken sein

Ein Nachteil, mit dem ich persönlich auch zu tun habe, ist, dass bei Haaren wie meinen ein Sleek-Look nicht erreicht werden kann. Allerdings ist das sowieso ein so krasser Style, dass ich den nicht besonders oft trage – und dann weiche ich eben auf das gute alte Glätteisen aus.

So einfach ist die Anwendung

Bei der Benutzung neuer Styling-Tools bin ich eigentlich immer etwas vorsichtig, die Glättbürste hat mich aber sofort überzeugt, da ab der ersten Sekunde klar war, wie sie funktioniert, und das tolle Ergebnis sofort sichtbar ist. Am besten teilt man das noch leicht feuchte Haar in Strähnen, die man dann nach und nach langsam mit der Bürste durchkämmt – Fertig! Die Haare fallen sofort weich und seidig in sexy Wellen, die zudem total natürlich aussehen. Wer – wie ich – jede Strähne zweimal behandelt, sollte zur Sicherheit einen Hitzeschutz auf das Haar auftragen, auch wenn die Bürste für das Haar viel weniger belastend ist als das Glätteisen.

Ohne gehe ich nicht aus dem Haus

Meine Glättbürste wird mit einem Akku betrieben und ist so klein, dass sie prima in meine Handtasche passt. So habe ich unterwegs jederzeit die Möglichkeit, unkompliziert meine Frisur aufzufrischen und Schwung und Volumen zu erhalten.

Ein Riesenteddy für’s Fotoshooting

Ich hatte ja wirklich schon alle möglichen Partner bei meinen Fotoshootings. Neben Menschen natürlich auch Tiere und Pflanzen, mit denen ich dann mehr oder weniger gelungen interagieren sollte. Vor einiger Zeit hatte ich jedoch einen Shooting-Partner, den ich so noch nie zuvor gesehen hatte: Einen Riesenteddy! Das Kuscheltier war bestimmt drei oder vier Meter groß, ich kam mir vor wie ein kleines Kind, das mit einem Teddy in Elterngröße zu tun hatte. Was soll ich sagen, das Shooting verlief einfach toll, das XXL-Tier war so ziemlich der beste Partner bei Fotoaufnahmen, den ich je hatte. Ich habe mich sogar so gut mit ihm verstanden, dass ich ihn gerne mit nach Hause genommen hätte – manchmal kommt in mir eben auch das kleine Mädchen wieder durch. Die Crew wollte ihr süßes riesen Bärchen leider nicht rausrücken und so habe ich mich im Internet mal selbst auf die Suche gemacht. Vielleicht sucht auch ihr ja nach einem besonderen Geschenk für euch oder jemand Besonderes, dann sind meine Ergebnisse für euch bestimmt hilfreich.

Ein wenig Teddy-Psychologie

Was ich bis dahin gar nicht wusste: Die Liebe zu Teddybären ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen! Demnach sprechen Teddys das bekannte Kindchenschema an, mit großem Kopf und großen Augen, und laden so zum Kuscheln ein. Da kommen wir gleich zum zweiten Aspekt. Zwar sind sie kuschelig und weich, symbolisieren aber – Bär! – Kraft und Stärke, sind also der ideale Begleiter durch Ups und Downs jedes Kinderlebens. Je größer der Bär, desto größer natürlich das Gefühl, einen echten Beschützer zu haben. Und glaubt mir, die Bilder bei meinem Shooting haben genau das Gefühl gezeigt!

Wie groß sind Riesenteddys?

Riesenteddys fangen schon recht „klein“ an und erreichen erstaunliche Größen.

  • Ab 1 Meter,
  • ab 2 Meter,
  • ab 3 Meter,
  • über 6 Meter

sind die häufigsten Einteilungen, die ich gefunden habe. Für kleine Kinder ist natürlich schon 1 Meter ziemlich groß, für Erwachsene bieten sich Bären zwischen 2 und 3 Metern an. Mein Fotopartner hatte gute 3 Meter und hat das Gefühl, mein riesengroßer kuscheliger Beschützer zu sein, perfekt transportiert. Einen Teddy in dieser Größe kann man sicher bequem in einer Zimmerecke unterbringen, die dann automatisch zur Kuscheloase wird.

Welches Material soll es sein?

Es gibt richtig edle Riesenteddys aus Mohair– oder Alpaca-Wolle, mit Sägespänen gefüllt und hochwertig vernäht. Diese Bären kosten natürlich ein Vermögen und sind eher etwas für Sammler.

Normalerweise sind die Bären aus

  • Baumwolle (Plüsch) oder
  • Polyester und
  • Schaustoff (als Füllung)

Ich habe mich für einen 2 Meter großen Plüschteddy mit Schaustofffüllung entschieden, der mir jetzt als Kuschelpartner zu Hause immer zur Verfügung steht.

Im Schlaf werde ich zur Königin – dank meines Prinzessinnenbettes!

Eigentlich stehe ich dazu, dass ich nicht zu viel über mein Privatleben veröffentliche. Der Grund dafür ist einfach – sonst wäre es ja nicht mehr mein Privatleben. Jeder Mensch braucht aber meiner Meinung nach einen Schutzraum, in dem er keine Rolle spielen muss, sondern einfach sein kann, wer er will. Nun, ich muss zugeben: Ich bin ganz tief in meinem Herzen eine kleine Prinzessin. Irgendwie bin ich nie aus dem Alter rausgekommen, als ich von einem Leben in einem Schloss geträumt habe, von schönen Prinzen und Hofdamen und Plüsch und Samt und allem, was so dazu gehört. Na, zu einem Schloss hat es bisher zwar leider nicht gereicht, aber vor kurzem habe ich mir einen Wunsch erfüllt, den ich schon hatte, seit ich ein kleines Mädchen war: Ich habe mir ein Prinzessinnen-Traumbett zugelegt! Ja, es ist etwas peinlich, aber was soll’s. Ich genieße es, am Ende eines langen und anstrengenden Tages in meine traumhafte Phantasie-Oase eintauchen zu können und meinen Traum vom Prinzessinnen-Dasein wenigstens im Schlaf ausleben. Vielleicht habt ihr ja einen ähnlichen Traum? Dann können euch die Infos, die ich zusammengetragen habe, bestimmt helfen.

Ein Prinzessinnenbett für Erwachsene – gibt es das überhaupt?

Erstaunlicherweise und zum Glück: Ja! Dabei handelt es sich natürlich nicht um Spielbetten, wie für kleine Mädchen, sondern um Betten, die eher den Himmelbetten in Schlössern nachempfunden sind. Die Elemente sind dabei häufig:

  • Schnörkel und Spielereien
  • Betthimmel
  • Stoffe wie Satin, Seide und Samt
  • Viele Kissen
  • Auch die Farbwahl ist im Vergleich zu Betten für kleine Mädchen verändert. Für Erwachsene dominieren hier
  • Gedecktes Rosé bzw. Altrosa
  • Weiß und natürlich
    Gold

Welche Materialien kommen in Frage?

Das Bettgestell ist normalerweise aus Holz oder Metall.
Holzbetten bestechen häufig durch gedrechselte Beine und schöne Bemalung, während Metallbetten viele Schnörkel und Ornamente aufweisen, also deutlich verspielter sind.
Als Dekoration dienen, wie oben schon angedeutet

  • Stoffbahnen
  • Himmel aus Stoff
  • Decken
  • Kissen

Die Hauptsache ist, dass alles üppig und luxuriös wirkt.

Passt das in jedes Zimmer?

Also grundsätzlich natürlich ja. Allerdings sind Schränke aus naturbelassenem Kiefernholz oder ein Schminktisch mit schwarzem Billigfurnier vielleicht nicht gerade stimmig. Ich habe mir auf dem Flohmarkt und im Internet passende Vintage-Möbel besorgt, sodass alles im Schlafzimmer verspielt und mädchenhaft ist. Meine Farben sind Weiß und Gold, entsprechend sind die Möbel lackiert. Natürlich habe ich auch passende Bettwäsche im Haus, schön glänzende aus Satin und Seide, sodass ich mit dem Eintritt ins Schlafzimmer wirklich meine persönliche Traumwelt betrete.

Ich hoffe, auch ihr könnt mit Hilfe meiner Tipps eure Träume wahr werden lassen!

Warum ich den Sommer so liebe

Als Model komme ich natürlich viel in der Welt herum, erfreulicherweise verschlägt es mich dabei oft in Gegenden, in denen es zumindest zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen schön sonnig und warm ist. Allerdings sieht es leider oft genug nur sonnig auf, während man in bitterer Kälte mit ein bisschen Stoff am Leib gute Miene zum bösen Spiel macht. Aber ich persönlich freue mich jedes Jahr darauf, dass es wirklich Sommer wird! Für mich bedeutet der Sommer Freiheit, und zwar in jeder Hinsicht. Endlich kann ich mit meinen liebsten Freundinnen die Tage und Abende draußen verbringen, anstatt uns in engen Räumen zu treffen. Endlich kann ich Luft und Sonne an meine Haut lassen, ganz zu schweigen von dem Spaß, den ich daran habe, die unendlichen Möglichkeiten der Sommermode auszuprobieren. Tolle Hüte und Tücher für den Kopf, an Kleidung alles von eng und knapp bis weit und luftig, und an den Füßen ein Hauch von Nichts in Flip Flops oder Sandalen, von denen ich einfach nicht genug haben kann. Niemals sonst ist es so einfach, top gestylt auszusehen, wie im Sommer.

Und habt ihr nicht auch den Eindruck, dass die Leute, egal wo sie wohnen, irgendwie südländisch-entspannt werden, wenn die Temperaturen die 25 Grad überschreiten? Alle Welt ist irgendwie entspannter, die Menschen tragen öfter ein Lächeln im Gesicht, das Leben verlagert sich nach draußen. Ich liebe dieses Lebensgefühl, das ich im Sommer eben nicht nur am Mittelmeer genießen kann, sondern überall auf der Welt antreffe.

In diesem Sinne hoffe ich, dass auch ihr entspannten Wochen entgegenblickt und wünsche euch einen tollen Sommer!

Herzlich Willkommen in meinem Blog

Mein Name ist Crystal Renn und ich bin Model. Viele Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne, lachen tatsächlich, wenn ich ihnen meinen Beruf verrate. So traurig es ist, auch heute noch wird Frauen, die ein paar Kilo mehr auf den Rippen haben, einfach nicht zugestanden, dass sie schön sind und mit ihrer Schönheit Geld verdienen können.

Mein Weg zum Plus-Size-Model

Ich war schon als Kind mollig. „Moppelig“ nannte man das damals und war wohl liebevoll gemeint, mich hat es unheimlich gekränkt. Das Schlimmste aber war, dass mir das Gefühl, ich wäre zu dick, mir im Grunde meine Kindheit geraubt hat: Ständig setzte ich mich selbst unter Druck, dünner werden zu müssen. Bei jedem Eis hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich im Kino war verkniff ich mir das Popcorn damit die Leute nicht dachten: „Na, bei der sieht man ja, wo es bleibt.“ Der Druck, dünner zu sein, kam zwar durch mich selbst, ausgelöst wurde er aber durch das, was ich in den Zeitschriften, die ich als Teenager las, gezeigt bekam: Superschlanke Mädchen, denen die Welt zu Füßen lag.
Es war es langer Lernprozess, bevor ich erkannte, dass ich niemals eines dieser Mädchen sein werde – zumindest nicht dann, wenn ich nicht schnurstracks in eine Essstörung marschieren wollte. Ich lernte also, meinen Körper so zu akzeptieren, wie er nun einmal ist. Und das beste daran war: Sobald ich mich selbst so wie ich war schön fand, strahlte ich das auch aus – und die Leute wandten sich mir zu. Eines Tages, als ich gerade gemütlich mit einer Freundin in einem Café saß, wurde ich sogar von einem Herrn angesprochen, der, wie sich herausstellte, Scout für eine Modelagentur war – eine Modelagentur für „plus size“ – Models – also Models, die nicht Size Zero-Format haben. Erstaunlicherweise gibt es tatsächlich Bedarf an hübschen Frauen mit Kurven – eine Tatsache, die mir bis dahin überhaupt nicht bewusst gewesen war!

In jeder Frau steckt eine Beauty-Queen

Seitdem genieße ich es, schöne Kleider und fantastisches Make-Up zu präsentieren. Ich habe die Möglichkeit, in der Welt herum zu reisen und Orte zu sehen, von denen ich als „moppeliges“ kleines Mädchen niemals zu träumen gewagt hätte.
So, genug über mich, jetzt wünsche ich viel Spaß beim Stöbern in meinen Einträgen zu den Themen Schönheit, Mode und Körperpflege.