Archiv der Kategorie: Wohnen & Sommer

Wohnideen, Sommer-Stimmung und kleine Lifestyle-Geschichten.

Schlafzimmer-Refresh für den Sommer: Leinen, helle Farben, weniger ist mehr

Helles minimalistisches Schlafzimmer mit Leinenbettwäsche und Leinenvorhängen

Mein Schlafzimmer war im Winter so ein dunkler Kokon mit dicken Decken, schweren Vorhängen und gefühlt drei Kissen zu viel. Schön kuschelig, aber irgendwann hatte ich es satt. Letzte Woche bei den ersten richtig warmen Tagen habe ich morgens das Fenster aufgemacht, gemerkt wie der Raum sofort anders wirkt, und beschlossen: jetzt wird umgestellt.

Kein großer Umzug, kein neuer Schrank. Einfach ein paar Sachen weglassen, andere austauschen, und schon fühlt sich das Zimmer wie ein neuer Raum an. Hier ist was ich gemacht habe.

Bettwäsche raus, Leinen rein

Der größte Schritt war die Bettwäsche. Die schwere Baumwolle mit dem Winterprint kam runter, dafür ein heller Leinenbezug in einem ganz weichen Weiß. Leinen klingt erstmal nach viel Pflege, ist aber tatsächlich der bequemste Stoff für warme Nächte. Es atmet, knittert nett (statt unordentlich), und nach dem ersten Waschen wird es immer weicher.

Dazu nur noch zwei Kissen statt der üblichen vier. Auch hier in Leinen, in einem ganz blassen Beige. Und eine dünne Sommerdecke, gefaltet am Fußende. Das war’s. Vorher hatte ich gefühlt einen Berg auf dem Bett, jetzt sieht es morgens ruhig aus, und ich brauche zwei Sekunden zum Aufschütteln statt fünf Minuten.

Farben runterdimmen

Im Winter hatte ich überall dunkelblaue und tiefgrüne Akzente. Sieht im Januar warm aus, im Mai aber irgendwie schwer. Ich habe sie eingepackt und stattdessen helle Stoffe rausgeholt: ein cremefarbener Teppich am Bett, eine leichte Beigedecke über dem Stuhl in der Ecke, ein paar Kissen in Soft Sage. Die Wand bleibt weiß, der Boden hellholzig wie immer.

Das klingt minimal, macht aber den größten Unterschied. Sobald die Sonne morgens reinkommt, wird der ganze Raum hell, weil nichts mehr Licht schluckt. Ich wache anders auf. Klingt übertrieben, ist aber so.

Nachttisch mit Bücherstapel, Vase mit Pampasgras und einer Tasse

Weniger Deko, mehr Luft

Auf dem Nachttisch standen Kerzen, drei Bücher, eine Lotion, ein Wecker, eine kleine Schale für Schmuck und ein Glas Wasser. Jetzt: ein Buch (das ich gerade lese), das Wasserglas, eine kleine Vase mit ein paar Stielen getrocknetem Pampasgras. Sonst nichts. Die anderen Sachen sind in der Schublade darunter, falls ich sie brauche.

Auch auf der Kommode habe ich abgeräumt. Statt zehn kleiner Dinge stehen jetzt eine größere Keramikvase und eine Lampe drauf. Mehr nicht. Und ehrlich, ich vermisse keinen einzigen der weggeräumten Gegenstände.

Vorhänge tauschen

Der vielleicht unterschätzteste Trick. Die schweren Winter-Vorhänge habe ich gegen dünne, helle Leinenvorhänge getauscht. Sie filtern das Licht, statt es zu blocken. Morgens wird der Raum sanft hell, statt im Halbdunkel zu liegen bis ich aktiv die Rollos hochziehe. Abends ziehe ich sie zu, sie schweben dann leicht in der Brise vom offenen Fenster, und das ist ehrlich gesagt eine meiner liebsten Sommerszenen im Haus.

Das Licht am Abend

Ich habe die Deckenlampe abends praktisch aus dem Spiel genommen. Stattdessen brennen jetzt zwei kleine Tischlampen mit warmem Licht, eine am Bett, eine auf der Kommode. Der ganze Raum bekommt dadurch abends so eine gedimmte Hotelzimmer-Stimmung. Mein Schlaf ist seitdem besser, oder ich bilde es mir ein. Egal, ich behalte es.

Die kleinen Sachen die ich noch geändert habe

Ein paar Kleinigkeiten haben den Raum auch noch verbessert, kosten aber im Grunde nichts. Ich habe die Schranktüren abgewischt, weil im Winter eine Schicht Staub draufkam die mir vorher gar nicht aufgefallen war. Die Spiegel oberhalb der Kommode genauso. Und unter dem Bett habe ich tatsächlich auch mal gesaugt, was lange überfällig war. Klingt unspektakulär, aber das Zimmer wirkt sofort frischer.

Auf der Fensterbank habe ich eine kleine Topfpflanze platziert, eine ganz unspektakuläre Sukkulente in einem schlichten weißen Topf. Sie braucht kaum Wasser, sieht aber den ganzen Sommer über gut aus. Früher hatte ich da getrocknete Hortensien stehen, die wirkten im Mai dann plötzlich sehr nach Herbst.

Was übrig bleibt

Das Schönste an dem Refresh: er hat keinen Cent gekostet. Die Leinenbettwäsche hatte ich schon, die hellen Kissen lagen im Schrank, der Teppich ist aus dem Wohnzimmer umgezogen. Alles was ich gemacht habe ist: weniger. Weniger Stoff, weniger Farben, weniger Deko, weniger Licht.

Und morgens, wenn die Sonne durch die dünnen Leinenvorhänge fällt, denke ich jedes Mal kurz: warum habe ich das nicht schon im März gemacht?

Ein paar Sachen die ich nicht gemacht habe

Ich habe überlegt die Wand zu streichen, aber gelassen. Weiß ist weiß, das funktioniert. Neue Lampen wollte ich auch erst kaufen, dann habe ich aber gemerkt, dass die zwei alten von der Kommode und vom Beistelltisch im Wohnzimmer perfekt passen wenn man sie umzieht. Einfach Standortwechsel, fertig. Auch keine neuen Bilder an die Wand. Im Schlafzimmer braucht nicht jede Fläche dekoriert zu sein.

Was ich überlege für nächste Saison: vielleicht ein anderes Bett. Aber ehrlich, das jetzige tut es. Erstmal schauen wie sich der Sommer anfühlt mit dem leichten Refresh, dann sehe ich weiter. Vielleicht sind dann alle Pläne vom Tisch weil mir das so gut gefällt wie es jetzt ist.

Ein Riesenteddy für’s Fotoshooting

Ich hatte ja wirklich schon alle möglichen Partner bei meinen Fotoshootings. Neben Menschen natürlich auch Tiere und Pflanzen, mit denen ich dann mehr oder weniger gelungen interagieren sollte. Vor einiger Zeit hatte ich jedoch einen Shooting-Partner, den ich so noch nie zuvor gesehen hatte: Einen Riesenteddy! Das Kuscheltier war bestimmt drei oder vier Meter groß, ich kam mir vor wie ein kleines Kind, das mit einem Teddy in Elterngröße zu tun hatte. Was soll ich sagen, das Shooting verlief einfach toll, das XXL-Tier war so ziemlich der beste Partner bei Fotoaufnahmen, den ich je hatte. Ich habe mich sogar so gut mit ihm verstanden, dass ich ihn gerne mit nach Hause genommen hätte – manchmal kommt in mir eben auch das kleine Mädchen wieder durch. Die Crew wollte ihr süßes riesen Bärchen leider nicht rausrücken und so habe ich mich im Internet mal selbst auf die Suche gemacht. Vielleicht sucht auch ihr ja nach einem besonderen Geschenk für euch oder jemand Besonderes, dann sind meine Ergebnisse für euch bestimmt hilfreich.

Ein wenig Teddy-Psychologie

Was ich bis dahin gar nicht wusste: Die Liebe zu Teddybären ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen! Demnach sprechen Teddys das bekannte Kindchenschema an, mit großem Kopf und großen Augen, und laden so zum Kuscheln ein. Da kommen wir gleich zum zweiten Aspekt. Zwar sind sie kuschelig und weich, symbolisieren aber – Bär! – Kraft und Stärke, sind also der ideale Begleiter durch Ups und Downs jedes Kinderlebens. Je größer der Bär, desto größer natürlich das Gefühl, einen echten Beschützer zu haben. Und glaubt mir, die Bilder bei meinem Shooting haben genau das Gefühl gezeigt!

Wie groß sind Riesenteddys?

Riesenteddys fangen schon recht „klein“ an und erreichen erstaunliche Größen.

  • Ab 1 Meter,
  • ab 2 Meter,
  • ab 3 Meter,
  • über 6 Meter

sind die häufigsten Einteilungen, die ich gefunden habe. Für kleine Kinder ist natürlich schon 1 Meter ziemlich groß, für Erwachsene bieten sich Bären zwischen 2 und 3 Metern an. Mein Fotopartner hatte gute 3 Meter und hat das Gefühl, mein riesengroßer kuscheliger Beschützer zu sein, perfekt transportiert. Einen Teddy in dieser Größe kann man sicher bequem in einer Zimmerecke unterbringen, die dann automatisch zur Kuscheloase wird.

Welches Material soll es sein?

Es gibt richtig edle Riesenteddys aus Mohair– oder Alpaca-Wolle, mit Sägespänen gefüllt und hochwertig vernäht. Diese Bären kosten natürlich ein Vermögen und sind eher etwas für Sammler.

Normalerweise sind die Bären aus

  • Baumwolle (Plüsch) oder
  • Polyester und
  • Schaustoff (als Füllung)

Ich habe mich für einen 2 Meter großen Plüschteddy mit Schaustofffüllung entschieden, der mir jetzt als Kuschelpartner zu Hause immer zur Verfügung steht.

Im Schlaf werde ich zur Königin – dank meines Prinzessinnenbettes!

Eigentlich stehe ich dazu, dass ich nicht zu viel über mein Privatleben veröffentliche. Der Grund dafür ist einfach – sonst wäre es ja nicht mehr mein Privatleben. Jeder Mensch braucht aber meiner Meinung nach einen Schutzraum, in dem er keine Rolle spielen muss, sondern einfach sein kann, wer er will. Nun, ich muss zugeben: Ich bin ganz tief in meinem Herzen eine kleine Prinzessin. Irgendwie bin ich nie aus dem Alter rausgekommen, als ich von einem Leben in einem Schloss geträumt habe, von schönen Prinzen und Hofdamen und Plüsch und Samt und allem, was so dazu gehört. Na, zu einem Schloss hat es bisher zwar leider nicht gereicht, aber vor kurzem habe ich mir einen Wunsch erfüllt, den ich schon hatte, seit ich ein kleines Mädchen war: Ich habe mir ein Prinzessinnen-Traumbett zugelegt! Ja, es ist etwas peinlich, aber was soll’s. Ich genieße es, am Ende eines langen und anstrengenden Tages in meine traumhafte Phantasie-Oase eintauchen zu können und meinen Traum vom Prinzessinnen-Dasein wenigstens im Schlaf ausleben. Vielleicht habt ihr ja einen ähnlichen Traum? Dann können euch die Infos, die ich zusammengetragen habe, bestimmt helfen.

Ein Prinzessinnenbett für Erwachsene – gibt es das überhaupt?

Erstaunlicherweise und zum Glück: Ja! Dabei handelt es sich natürlich nicht um Spielbetten, wie für kleine Mädchen, sondern um Betten, die eher den Himmelbetten in Schlössern nachempfunden sind. Die Elemente sind dabei häufig:

  • Schnörkel und Spielereien
  • Betthimmel
  • Stoffe wie Satin, Seide und Samt
  • Viele Kissen
  • Auch die Farbwahl ist im Vergleich zu Betten für kleine Mädchen verändert. Für Erwachsene dominieren hier
  • Gedecktes Rosé bzw. Altrosa
  • Weiß und natürlich
    Gold

Welche Materialien kommen in Frage?

Das Bettgestell ist normalerweise aus Holz oder Metall.
Holzbetten bestechen häufig durch gedrechselte Beine und schöne Bemalung, während Metallbetten viele Schnörkel und Ornamente aufweisen, also deutlich verspielter sind.
Als Dekoration dienen, wie oben schon angedeutet

  • Stoffbahnen
  • Himmel aus Stoff
  • Decken
  • Kissen

Die Hauptsache ist, dass alles üppig und luxuriös wirkt.

Passt das in jedes Zimmer?

Also grundsätzlich natürlich ja. Allerdings sind Schränke aus naturbelassenem Kiefernholz oder ein Schminktisch mit schwarzem Billigfurnier vielleicht nicht gerade stimmig. Ich habe mir auf dem Flohmarkt und im Internet passende Vintage-Möbel besorgt, sodass alles im Schlafzimmer verspielt und mädchenhaft ist. Meine Farben sind Weiß und Gold, entsprechend sind die Möbel lackiert. Natürlich habe ich auch passende Bettwäsche im Haus, schön glänzende aus Satin und Seide, sodass ich mit dem Eintritt ins Schlafzimmer wirklich meine persönliche Traumwelt betrete.

Ich hoffe, auch ihr könnt mit Hilfe meiner Tipps eure Träume wahr werden lassen!

Warum ich den Sommer so liebe

Als Model komme ich natürlich viel in der Welt herum, erfreulicherweise verschlägt es mich dabei oft in Gegenden, in denen es zumindest zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen schön sonnig und warm ist. Allerdings sieht es leider oft genug nur sonnig auf, während man in bitterer Kälte mit ein bisschen Stoff am Leib gute Miene zum bösen Spiel macht. Aber ich persönlich freue mich jedes Jahr darauf, dass es wirklich Sommer wird! Für mich bedeutet der Sommer Freiheit, und zwar in jeder Hinsicht. Endlich kann ich mit meinen liebsten Freundinnen die Tage und Abende draußen verbringen, anstatt uns in engen Räumen zu treffen. Endlich kann ich Luft und Sonne an meine Haut lassen, ganz zu schweigen von dem Spaß, den ich daran habe, die unendlichen Möglichkeiten der Sommermode auszuprobieren. Tolle Hüte und Tücher für den Kopf, an Kleidung alles von eng und knapp bis weit und luftig, und an den Füßen ein Hauch von Nichts in Flip Flops oder Sandalen, von denen ich einfach nicht genug haben kann. Niemals sonst ist es so einfach, top gestylt auszusehen, wie im Sommer.

Und habt ihr nicht auch den Eindruck, dass die Leute, egal wo sie wohnen, irgendwie südländisch-entspannt werden, wenn die Temperaturen die 25 Grad überschreiten? Alle Welt ist irgendwie entspannter, die Menschen tragen öfter ein Lächeln im Gesicht, das Leben verlagert sich nach draußen. Ich liebe dieses Lebensgefühl, das ich im Sommer eben nicht nur am Mittelmeer genießen kann, sondern überall auf der Welt antreffe.

In diesem Sinne hoffe ich, dass auch ihr entspannten Wochen entgegenblickt und wünsche euch einen tollen Sommer!